Fotos & Geschichten (akualisiert am 26-08-2017)
"... Photos depict smiling faces, births, weddings, holiday, children´s happy parties. People take pictures of the happy moments in their lives. Someone looking through your photo album would conclude that we had a joyous, leisurely existence, free of tragedy. No one takes a photograph of something they want to forget ... ... These snapshots are their little stands against the flow of time. The shutter is clicked, the flash goes off, and they´ve stopped time, if just for the blink of an eye. And if these pictures have anything to say to future generations, it´s this : I was here, I existed, I was young, I was happy, and someone cared enough about me in this world ... to take my picture..." Diese schönen Zeilen stammen im Originalton aus dem Film "One Hour Photo", mit Robin Williams. Eine Übersetzung des Textes würde ihm seinen Glanz nehmen. Deshalb möchte ich bis auf weiteres darauf verzichten ... 
Im Lycée Rédange/Attert durfte ich einigen Schülern während 5 x 2 Stunden unseren Sport etwas näher bringen. Die Kinder zeigten grosses Interesse und Begeisterung.
Ich bin Patenonkel von zwei wundervollen Mädchen, Nathalie und Vanessa, die übrigens auch meine Nichten sind. Inzwischen sind beide schon gross. Und Ende 2013 kommt dann mein alter Freund Jean-Jacques Huss ("Shocky") und fragt mich, ob ich nicht Patenonkel von seinen Zwillingen Leo und Len werden möchte. Ich habe natürlich sofort zugesagt. Nicht nur, dass wir beide schon seit dem Kindergarten sehr gut Freunde sind. Endlich kann ich auch mal andere Sachen kaufen wie Barbie-Puppen und Frauenschuhe. Zeit für Modelleisenbahn und Carrera-Autobahnen. Na ja, auch wenn es noch ein paar Jahre dauert :-)
Im November 2008 war ich zu den nationalen Büchertagen in Walferdange, Luxemburg, eingeladen und durfte am Stand des Verlages "Editions Schortgen" meinen Roman während zwei Tagen signieren. Dabei habe ich auch andere Autoren näher kennengelernt : u.a. Claude Weber (besser bekannt als Buffalo C. Wayne), Jérôme Beck (ehemaliger RTL-Moderator), Noémie Leer (stellte ihren Roman "Zimmer 58" vor), sowie Kyra Colbach und Lena Coleen Klages ("Luxembourg on the rocks - Bars and Lounges"). Viele meiner Freunde kamen vorbei und kauften "Die letzte Wahrheit". Nachträglich vielen Dank Euch allen. Insgesamt haben die beiden Tage mir eine Menge Spass gemacht.
Mit Steve Trzebanksi verbindet mich eine langjährige Freundschaft, die durch unsere gemeinsame Liebe zur Musik entstand. Er ist ein hervorragender Finger- Picking-Gitarrist, hat aber einen sehr schwierigen Charakter - na ja, da passen wir halt zusammen. Ein paar tolle Sachen sind in den vergangenen Jahren bei unserer Zusammenarbeit entstanden. "She", "Moon" und "Over Moutains", für die er die Grundlage schuf, gehören immer noch zu meinen Lieblingssongs. Leider hat Steve heute kaum noch Zeit für die Musik. Das ist schade, denn sein Gitarrenspiel inspiriert mich immer wieder. Na ja, vielleicht kommt es ja mal wieder zu einer Jam ...
Das Foto zeigt mich zusammen mit dem Tonmeister der E.M.I. Studios in Köln. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Der Mann hat das Mastering meiner "Opposites of what you fancy" - Bänder gemacht. Hoch professionell, hat sich nicht über die (miserable) Qualität des Quellmaterials geäussert. Ich will auch gar nicht wissen, was er gedacht hat. An dem Tag, an dem ich dort war, hatte er gerade 2 weitere Produktionen hinter sich - eine HeavyMetal Band und eine Volksmusik-Platte. Das Foto schoss Jean-Jacques Huss, der mich damals nach Köln begleitete. Das Mastering dauerte mehrere Stunden, und wir hatten Schwielen am Hintern, als wir nach Hause fuhren. Meiner CD hat das ganze nichts gebracht - dafür trägt er aber genauso wenig Schuld wie E.M.I. Hat mich allerdings ein Heidengeld gekostet damals. 
Serge Bernard spielt Klavier und Trompete. Eine Zeitlang hat er auch Kontrabass gespielt, glaube ich. Das Foto stammt aus dem Jahre 1977 oder so. Wir waren zusammen in einer Klasse. Wir teilten das gemeinsame Interesse an Chemie-Kästen und Musik halt, wobei Serge über wesentlich mehr Grundwissen verfügt(e) als ich. Zum Spass haben wir mal ein paar Aufnahmen gemacht - er an der Trompete, ich an der Gitarre. Ich habe ihm nach Jahren eine Kopie der Aufnahmen von damals geschickt. Leider fiel die CD seinen Söhnen in die Hände, die - wenn ich richtig informiert bin - begeistert waren über die miese Qualität des Materials. So hatten sie ihren Vater noch nie gehört. Ich weiss nicht, ob Serge mir das jemals verzeihen wird ... Ach ja, ich war damals nicht unterernährt, ich WAR so schlank ;-)
Dieser hier abgebildete Gegenstand steht für drei kleine Jungs, die mir sehr viel bedeutet haben. Ich habe sie im Jahre 2000 kennen gelernt, gerade als es mir schlecht ging und meine Depressionen begannen. Doch sie brachten mich zum Lachen, ich verbrachte viel Zeit mit ihnen und vergass dadurch meine seelischen Wunden während den Stunden, die ich mit ihnen zusammen war. Wir gingen in Parks, zu McDonald`s und Co, streiften durch den Wald und entdeckten die Welt. Es war eine schöne Zeit. Dann bekam ich einen hässlicher Streit mit ihrem Vater, daraus resultierte, dass ich sie nicht wieder sah und den Kontakt verlor. Aus diesem Grunde darf ich auch hier kein Foto von den Dreien veröffentlichen. Der Vater, den ich für meinen besten Freund hielt, hat es mir verboten.  Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Durch Zufall habe ich aktuelle Fotos von ihnen gesehen. Aus den kleinen Kindern, die ich einst kannte, sind junge Burschen geworden, die ihren eignen Charakter und sturen Kopf entwickelt haben. Einer von ihnen singt sogar in einer Heavy Metal Band (wer hätte das gedacht). Und es kommt mir vor, als hätte ich etwas verpasst, so wie ein Vater, der seinen Söhnen beim Erwachsen werden nicht zusehen durfte. Ich weiss, dass das verrückt klingt, aber so fühle ich. Und ich nehme an, dass sie inzwischen alt genug sind, um sich ihre eigne Meinung zu bilden. Sie werden sich ihren eignen Reim daraus machen können, wer Lügen erzählt hat, und wer nicht. Das traue ich ihnen zu, und darauf hoffe ich. Vielleicht habt ihr mich schon vergessen. Ich euch jedenfalls nicht. Vielleicht verdanke ich euch, dass ich heute noch lebe, weil ihr einfach nur da wart. Ich denke oft an euch, und ihr sollt das wissen.
Larry Steffen war ein Schüler unseres Taekwondo-Clubs. Seine Geschwister Bryan, Torry und Robyn sind wie er koreanischer Abstammung. Im Jahre 2007 verstarb Larry, im Alter von nur 8 Jahren, an den Folgen einer Krebserkrankung. Sein Tod hat mich schockiert. Ich habe den kleinen Kerl, wie so viele andere, die ich als Trainer unterrichten durfte, sehr gemocht. Jedes Mal, wenn man einen Bekannten verliert, ist das schmerzlich, aber es schmerzt noch viel heftiger, wenn es sich dabei um Kinder handelt. Man fragt sich immer wieder, warum es diese Kleinen erwischt. Larrys Eltern haben seinen Tod bis heute nicht verwunden. Claude, Joelle, ich denke oft an euch.  Larry Steffen  27.03.1998 - 05.09.2007    (Warum fühle ich mich neben den Toten oft wohler als inmitten der Lebenden ?)
"photo d'une époque magnifique"
Franco Zanon war Gitarrist, unter anderem bei den Bands SOPHILIS und Pili Pili. Ein unheimlich kreativer und sympathischer Mensch. Er gab den Songs "Angry Lucy" und "Falling in Love" auf meiner "Opposites ..." - CD den unvergleichbaren Touch. Franco starb viel zu früh, und ich hatte nicht Zeit genug, öfter mit ihm zu arbeiten, was ich bedauere, denn es hat stets Spass gemacht und es war lehrreich. See you, Franco
Auch Guy Klein starb viel zu früh durch einen Motorradunfall, nur wenige Monate nach Erscheinen von "Opposites ...". Seine Tempo-Sucht wurde ihm zum Verhängnis. Guy spielte das Schlagzeug für "Losers & Winners" ein. Auch mit ihm war mir keine längere Zusammenarbeit vergönnt. Er war ein spassiger, umgänglicher Typ. Ich hätte ihn gerne in meiner Band gehabt. Doch dazu kam es nicht mehr. Mach´s gut, Guy.
Mit Adrian verstarb das dritte "Mitglied" meiner "Opposites ..." - Familie. Die Umstände seines Todes sind mir bis heute unbegreiflich. Adrian hat mehrere Backing Vocals für mich eingesungen und war recht erfolgreich mit seiner Band STATE OF MIND unterwegs. Er hätte sicherlich noch so manches auf die Beine gestellt und erreichen können. 
Als mein Roman "Die letzte Wahrheit" bei Editions Schortgen erschien, lernte ich Mireille Weiten-De Waha kennen, die in Luxemburg eine bekannte Kinderbuchautorin ist. Sie lud mich dazu ein, bei der Entstehung ihres ersten Hörbuches mitzumachen. Das Buch trägt den Titel "Starallüren um Krautmaart", in dem ein Tiger die Hauptrolle spielt. Ich habe einen kleinen Part als Sprecher übernommen. Ausserdem habe ich während den Studioaufnahmen einige Fotos und Videoclips gemacht. Viele Bekannte waren beteiligt, z.B. der Magier David Goldrake, der frühere RTL-Moderator Jérôme Beck, das Kraftwunder Georges Christen und noch viele, viele mehr. Ausserdem waren über 30 Kinder an der Produktion beteiligt. Die Arbeit machte Spass. Im November 2011 erhielt "Starallüren ..." den Bücherpreis in der Kategorie "Kinderbuch". Glückwunsch, Mireille und Co. Und auch ich bin ein bisschen stolz darauf ...
Ich lernte Luke Haas kennen, als er sein (drittes ?) Rock-Lexikon über die Musikszene Luxemburgs schrieb und ich ihm Material über ANGLESEY, HARD-TO- HANDLE und meine Solo-CD OPPOSITES ... schickte. In seinem Buch bin ich mehrfach vertreten und stolz drauf. Man konnte Luke als musikalisches Urgestein bezeichnen. Er hatte in Luxemburg schon Musik gemacht, als vielen Möchtegernmusiker von heute noch nicht mal in den Sinn kam, in ihre Windeln zu kacken. Besonders stolz war ich, als er während einem Live-Auftritt mit mir zusammen meinen Song "Fate & Rhythm" zum besten gab. Natürlich war er auch als Musiker an meiner Solo-CD beteiligt. Unsere Wege kreuzten sich immer wieder, so habe ich z.B. bei den Backing Vocals für eine von ihm geschriebene, luxemburgische Version von "Winter Wonderland" mitgemacht. Luke war  ein sehr direkter Mensch, er sagte stets, was er dachte. Solche Menschen mag ich am liebsten. Da weiss man gleich, wo man steht. Ich freute mich immer wieder über seine Gesellschaft, zumal man mit ihm über vieles fachsimpeln konnte. Luke starb - für viele unerwartet - am 14. Dezember 2015 und ist somit die sechste Person, die an meiner CD beteiligt war und nun nicht mehr unter uns weilt ...
Ich habe es anfangs nicht glauben können, doch enge Freunde von ihm haben es mir bestätigt : Mike Schuh ist tot. Er starb am 28. März 2013 an einem Krebsleiden. Mike war auf meiner CD "Opposites of what you fancy" gleich auf 3 Songs zu hören : bei "Walking with Sally", "The Heart ruled your Mind" und "Shuffle on". Ein überaus netter Mensch, der in den letzten Jahren im Jazz-Bereich als Berufsmusiker unterwegs war.  Für mich ist sein Tod einer weitere, bittere Pille, denn nach Adrian Evans, Franco Zanon und Guy Klein ist Mike nun der vierte Musiker, der an meiner CD beteiligt war und uns nun für immer verlassen hat. Schade, dass ich nicht öfter mit ihm arbeiten durfte. CU, Mike ...
Auch Marcel Cornaro verstarb nun im Alter von 53 Jahren am 16. März 2014 an Krebs. Somit ist er der fünfte, verstorbene Musiker der an meiner CD "Opposites ..." beteiligt war. Allmählich frage ich mich, ob es mit rechten Dingen zugeht. Marcel war ein netter Kerl, der immer aushalf, wenn Not am Mann war. Ein hervorragender Musiker, ein exzellente Keyboarder. Stay tuned, Marcel ... 
Man kann über Roll Rossi sagen, was man will. Tatsache ist : ich habe selten mit einem Menschen zusammengearbeitet, der so fokussiert an die Sache ran geht wie er. Manche mögen es Arroganz nennen, doch für mich ist er schlicht und einfach ein Perfektionist, mit dem es Spass macht, Musik zu machen. Inzwischen arbeiten wir schon über 16 Jahre als LAPISLAZULI zusammen, und eine Ende ist im Moment noch nicht in Sicht. Ich mag es, mit Leuten zu arbeiten, die wissen, was sie wollen und nicht auf halber Strecke aufgeben. Roll nimmt sich etwas vor und zieht es durch - genau wie ich, schon seit Jahren. Manche Leute halten uns deswegen für arrogant. Was soll´s ? (Oder wie Roll sagen würde : who cares ???) Entweder man weiss, was man will, oder man lässt es bleiben. Wir haben nicht vor, aufzugeben. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie wir uns gegenseitig ergänzen. Er beginnt einen Satz, und ich spreche ihn zu Ende. Im Studio ist es genau so. Wir ergänzen uns perfekt. Und dann macht es Spass, kreativ zu sein - und ich bin froh, dass ich nicht der einzige Verrückte bin …
„Abschied … ist ein bisschen wie Sterben“